KUNSTMUSEUM RAVENSBURG

Führung mit museums-direktorin Dr. Nicole fritz


Do, 2. Februar, 18 Uhr 























Das Kunstmuseum Ravensburg wurde von dem Architekturbüro Lederer + Ragnarsdóttir + Oei entworfen und beheimatet eine der größten Privatsammlungen Süddeutschlands. Unter dem Format "Selinka Classics" wird eine Auswahl der über 200 Werke umfassenden Sammlung des früheren Werbeberaters Peter Selinka (1924 - 2006) und seiner Frau Gudrun Selinka permanent im Museum gezeigt. Darüber hinaus bietet das Museum Raum für Wechselausstellungen und Kreativ-Angebote. Die Leitung des Hauses hat seit 2011 Dr. Nicole Fritz inne. 2014 wurde das Kunstmuseum Ravensburg für den Europäischen Museumspreis (EMYA) nominiert und erhielt zudem die Auszeichnung zum "Museum des Jahres 2015".


 

Öffentliche Führungen am Wochenende

Aufgrund der äußerst positiven Resonanz auf die farbgewaltigen Werke Emil Noldes und der enormen Besuchernachfrage erweitert das Kunstmuseum Ravensburg bis zum Ende der Ausstellung "EMIL NOLDE. DER MALER" das Angebot an öffentlichen Führungen:


Samstags: 15 bis 16 Uhr / 16 bis 17 Uhr / 17 bis 18 Uhr

Sonntags: 11 bis 12 Uhr / 15 bis 16 Uhr / 16 bis 17 Uhr



Emil Nolde. Der Maler

Ausstellungsdauer: 5. November 2016 bis 5. Februar 2017


Emil Nolde, Feriengäste, 1911. Öl auf Leinwand. Brücke-Museum, Berlin
© Nolde Stiftung Seebüll; Foto: Roman März
Emil Nolde, Feriengäste, 1911. Öl auf Leinwand. Brücke-Museum, Berlin
© Nolde Stiftung Seebüll; Foto: Roman März

Mit der Ausstellung über Emil Nolde (1867‒1956), dem Individualisten des deutschen Expressionismus, setzt das Kunstmuseum Ravensburg die Vorstellung der in der Sammlung Selinka vertretenen Expressionisten fort. Emil Nolde wurde im August 1867 als Sohn eines Landwirtes im deutsch-dänischen Grenzland geboren. Nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer und Zeichner in Flensburg und Wanderjahren in Süddeutschland und Berlin, ließ er sich 1903 auf der Insel Alsen nieder. Dort fand er zu seinem eigentlichen Ausdrucksmittel ‒ der Farbe. Nach dem Credo „der Maler braucht nicht viel zu wissen, sondern wesentlich seinem Instinkt zu folgen“, setzte Nolde, getragen von der Suche nach dem ursprünglichen Ausdruck, innere und äußere Wahrnehmungen spontan und unvermittelt ohne Rücksicht auf Perspektive und Form in starkfarbige Aquarelle und Ölmalerei um.
Die in Kooperation mit dem Brücke-Museum und der Nolde Stiftung Seebüll erarbeitete Ausstellung gibt einen Überblick über das Werk des bedeutenden Expressionisten. Präsentiert werden über 60 hochkarätige Werke von den frühen Jahren als Mitglied der Brücke in Berlin, über die Südseereise, die Zeit im Nationalsozialismus bis hin zu den späten Jahren. In der Nachbarschaft zur Sammlung Peter und Gudrun Selinka wird nicht zuletzt deutlich, dass Nolde in seiner Faszination für die nordeuropäische Mythen- und Sagenwelt mit den Künstlern der COBRA-Bewegung verwandt war und in der Art und Weise, wie er den Zufall als bildnerisches Element einbezog, Tendenzen des Tachismus und des Informel der fünfziger Jahre vorweggenommen hat.

Zur Ausstellung


SWR-Beitrag zur Ausstellung

Lesenswerte Rezension zur Ausstellung



favorites: Sammlung zoller

Ausstellungsdauer: (verlängert) bis 5. März 2017


Gerhard Richter, Ohne Titel, 1985, Aquarell und Öl auf Papier. Sammlung Ursula Zoller. Foto: Wynrich Zlomke
Gerhard Richter, Ohne Titel, 1985, Aquarell und Öl auf Papier. Sammlung Ursula Zoller. Foto: Wynrich Zlomke

Mit dem Format „Favorites“ setzt das Kunstmuseum Ravensburg die Präsentation von „Lieblingswerken“ fort und macht erstmals eine Auswahl der umfassenden Privatsammlung von Ursula Zoller für die Öffentlichkeit zugänglich. Die in Ravensburg lebende Sammlerin (*1927) begann sich in den 1950er Jahren für die ungegenständliche Malerei zu interessieren. Im Laufe ihres Lebens hat sie im Stillen über 200 Werke aus dem Bereich der konkreten Kunst und der lyrischen Abstraktion erworben. In der Sammlung Zoller stehen regionale Künstlerpersönlichkeiten gleichberechtigt neben großen Namen wie Max Ackermann, Gerhard Richter oder Per Kirkeby. Die Zusammenstellung der Werke folgt keinem strikten Konzept; ihr verbindender roter Faden ist allein das sensible Gespür der Sammlerin für Formen und Farben. Durch die Identifikation mit den Künstlern, mit denen Ursula Zoller oftmals in direktem Kontakt stand, wurde das erworbene Kunstwerk zu einem ganz persönlichen Schatz, der eng mit der Biografie der Sammlerin verwoben ist. Die umfangreiche Salonhängung im Foyer des Kunstmuseums Ravensburg empfindet nach, auf welche Weise die Sammlerin Ursula Zoller die Werke zu einem Gesamtkunstwerk komponiert und als philosophisch-intellektuelle Anregung sowie als sinnliche, mitunter spirituelle Bereicherung in ihre Alltagswelt integriert hat.


TV-Beitrag zur Foyerpräsentation


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Aktuell

26.01.2017 | 16:00-18:30 Uhr

"Kunstvoll" – Workshop für Erwachsene mit Ilse Landa

28.01.2017 | 11:00-13:00 Uhr

Kinderatelier zur Marktzeit

28.01.2017 | 15:00-16:00 Uhr

Öffentliche Führungen

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Kontakt

Tel +49 (0)751 82 812
kunstmuseum@ravensburg.de

 
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Finalist beim EU Mies Award 2015

Der Mies van der Rohe Preis für  zeitgenössische Architektur wurde vergeben - das Kunstmuseum Ravensburg war unter den fünf Finalisten. 


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