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Guido Mangold. Die Welt mit meinen Augen

Ausstellungsdauer: bis 16. Oktober 2016


 


Warten auf die Queen, John F. Kennedy am Checkpoint Charlie, Uschi Obermaier am Strand von Afrika. Die fotografischen Momentaufnahmen des renommierten Magazin- und Landschaftsfotografen Guido Mangold gingen um die Welt und prägen bis heute das kollektive Gedächtnis der Deutschen.


Das Kunstmuseum widmet dem 1934 in Ravensburg geborenen Fotografen eine Retrospektive. Diese stellt das über fünfzigjährige Schaffen von Guido Mangold mit über 100 Arbeiten im Überblick vor. Ausgehend von den experimentellen Anfängen, an der Werkkunstschule in Saarbrücken und an der Folkwangschule in Essen, bei denen er die Wirklichkeit, inspiriert von seinem Lehrer Otto Steinert, mittels analoger Schwarz-Weiss Fotografie auf grafische Strukturen reduzierte, wendete sich Mangold während dem Studium der Porträt- und Landschaftsfotografie zu. 


Guido Mangold, Der Schweiß am Ende des Blues: Louis Armstrong beim Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle, April 1962
Guido Mangold, Der Schweiß am Ende des Blues: Louis Armstrong beim Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle, April 1962

Später entwickelte er im Auftrag von Illustrierten wie twen, Stern, Geo seinen eigenen unverwechselbaren Stil, der formale Präzision mit dem Blick für das Besondere verbindet. Neben Reise-Reportagen und Life-Fotografie hat Mangold auch immer wieder Künstler und den Kunstbetrieb porträtiert. Die von Nicole Fritz in enger Zusammenarbeit mit Mangold entwickelte Schau zeigt deshalb nicht zuletzt, welchen Einfluss insbesondere die Bildende Kunst auf den Fotografen bis heute hat. 



Empfang auf Schloss Brühl anlässlich des Staatsbesuchs von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip, 18. Mai 1965
Empfang auf Schloss Brühl anlässlich des Staatsbesuchs von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip, 18. Mai 1965

Da für Guido Mangold ein gutes Foto das ist, das eine Geschichte erzählt, haben wir zudem einen Audioguide entwickelt, in dem Guido Mangold an ausgewählten Beispielen einfühlsam und mitreißend seine Geschichten hinter den Bildern erläutert.

 

Guido Mangold zu seiner Reportage des Staatsbesuchs von Königin Elizabeth II. am 18. Mai 1965 (Aufzeichnung vom 06.05.2016; © die Autoren / Kunstmuseum Ravensburg, Guido Mangold, Kristof Georgen)

 

Ravensburger Edition

QR-Codes

Exklusiv für das Kunstmuseum Ravensburg haben die Künstlerinnen Eva Paulitsch und Uta Weyrich eine limitierte Edition ihrer QR-Codes aufgelegt. Vor der Eröffnung ihrer Ausstellung „Handyfilmprojekt“ gaben die Codes in Form eines traditionellen Tafelbildes einen Vorgeschmack auf die Ausstellung. Die als konkrete Bilder aufbereiteten QR-Codes schreiben sich in die Kunstgeschichte ein und führen die Tradition der Malerei auf zeitgemäße und originelle Art und Weise fort. Es überrascht deshalb nicht, dass ihre Werke in bedeutenden Sammlungen wie dem Kunstmuseum Stuttgart, Sammlung des Landes Kärnten und beim Bundeskanzleramt in Wien vertreten sind.

Nun sind 9 ausgewählte Arbeiten im Format 90 x 90 cm als Einzeldruck oder in Serie im Kunstmuseum zu erhalten. Die Besonderheit: hinter jeder Bildoberfläche verbirgt sich ein Handyfilm, den das Künstlerduo von Ravensburger Jugendlichen gesammelt und künstlerisch aufbereitet hat.

Nähere Informationen unter Tel. +49 751 82 455 oder kunstmuseum@ravensburg.de


Kunstmuseums-Edition im Angebot

Kunstmuseums-Edition im Angebot

Das Künstlerduo Gert und Uwe Tobias fertigte exklusiv für Ravensburg eine Edition an. Die Litografien sind auf 16 Blätter limitiert. Nähere Informationen unter Tel. +49 751 82 455 oder kunstmuseum@ravensburg.de

 
 
 
 
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