Ausstellungen
Rückblick / Archiv





katharina hinsberg

Ausstellungsdauer: 30.4.– 3.7.2016


Katharina Hinsberg, Feldern (Farben), 2016, Installationsansicht Kunstmuseum Ravensburg (Zustand 1), VG Bild-Kunst, Bonn 2016; Foto: Wynrich Zlomke
Katharina Hinsberg, Feldern (Farben), 2016, Installationsansicht Kunstmuseum Ravensburg (Zustand 1), VG Bild-Kunst, Bonn 2016; Foto: Wynrich Zlomke

Blau, Gelb, Orange – im ersten Halbjahr ging es bunt zu im Kunstmuseum! Die Farbe, die von den Expressionisten als primäres Ausdrucksmittel entdeckt und von den COBRA- und
SPUR-Künstlern in der Nachkriegszeit vom Gegenstand befreit wurde, hatte KATHARINA HINSBERG jetzt in die dritte Dimension erweitert.
Für das Kunstmuseum Ravensburg hatte die 1967 in Karlsruhe geborene Künstlerin eine auf die Architektur bezogene, aufsehenerregende Installation entwickelt. Im Rahmen der Werkgruppe FELDERN (FARBEN) „bespielte“ sie die Ausstellungswände des ersten Obergeschosses unseres Hauses dadurch, dass sie diese mit hauchdünnen, farbigen, übereinandergeschichteten Seidenpapieren auskleidete. Über die Laufzeit der Ausstellung wurden die oberen Schichten entsprechend den Vorgaben der Künstlerin nacheinander abgenommen, so dass immer wieder eine andere Farbe zum Vorschein kam. Auf den Raum bezogen entstanden so wandfüllende Kompositionen, die über den Ausstellungszeitraum in sieben „Schichtwechseln“ von der Künstlerin verändert wurden. Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Nicole Fritz.


Max Pechstein. Körper. Farbe. Licht

Ausstellungsdauer: 28.11.2015 – 10.4.2016

Im Mittelpunkt der rund 70 Werke umfassenden Schau stand die Darstellung des Menschen bei Max Pechstein. Zentral für den Brücke-Künstler waren von Beginn an das Figurenbild und das Porträt, anhand deren die Entwicklung des Expressionisten im Überblick vorgestellt wurden. Die Ausstellung nahm damit erstmals das Thema Körper bei Max Pechstein in den Blick. Vom Frühwerk, über die expressionistischen Akte, sein Aufenthalt in Palau, über die Porträts der 1920er Jahre bis zu den Werken der 1950er Jahre wurde die Darstellung des Menschen untersucht. 

Im Rahmen der Ausstellung ist ein Interview mit den Enkeln des Künstlers, Julia und Alexander Pechstein, entstanden. Zusammen mit der biografischen Dokumentation "Max Pechstein - Ein Expressionist aus Leidenschaft" von Alexander Pechstein war das Interview in voller Länge im Rahmen der Ausstellung zu sehen.



Fremde Blicke

Helga Griffiths. Mirror Moves

Ausstellungsdauer: 9.12.2015 – 10.4.21016


Helga Griffiths, Mirror Moves , 2015, Video/Tanzperformance von Giuseppe und Michele de Filippis
 

Die in Ehingen geborene Künstlerin Helga Griffiths entwickelte unter dem Format "Fremde Blicke" in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum den Film "Mirror Moves". Dieser bezog sich auf die alte Sage von Hugin und Munin, zwei Raben, die von Gott Odin ausgesandt wurden, um die Welt auszuspähen. Ausgehend von dieser Überlieferung erforschte die Künstlerin den mittelalterlichen Spähturm "Mehlsack" in der Zusammenarbeit mit den Tänzern Giuseppe und Michele de Filippis. Die Körper der Tänzer und ihre choreografierten Bewegungen wurden dabei zum Mittel des sinnlichen Erlebens und Erkundens des Gedächtnisortes und seiner historischen Spuren.
Die tänzerischen Bewegungen wurden zudem kontrastiert mit Raben-Aufnahmen einer High-Speed Kamera, die in einer Rabenkolonie des Max Planck-Institutes entstanden sind. Den Soundtrack des Videos komponierte der Komponist Johannes S. Sistermanns aus weiten, ruhigen und bewegten Cello-Klängen und Flügelschlägen. Es entstand eine mittels des Mediums Film transformierte poetische Reflektion über Zeit, Ort, Tierverhalten und Erinnerung.


Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst

11.7.2015 – 8.11.2015


Paul Gauguin, Stilleben mit Sonnenblumen, 1901, Öl auf Leinwand, 66 x 75,5 cm, Stiftung Sammlung, E.G. Bührle, Zürich
Paul Gauguin, Stilleben mit Sonnenblumen, 1901, Öl auf Leinwand, 66 x 75,5 cm, Stiftung Sammlung, E.G. Bührle, Zürich

Im Vordergrund unserer Beziehung zur Natur stehen heute nicht mehr Ausbeutung, Macht und Zähmung, sondern die Einsicht, dass die über Jahrhunderte prägende Nützlichkeitsperspektive in Richtung auf ein partnerschaftliches Verhältnis zur Tier- und Pflanzenwelt weiterentwickelt werden muss. Künstler sind und waren Vorreiter für ein solches empathisches Naturverhältnis. Die Ausstellung „Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst“ nahm deshalb die individuellen Naturprozesse der Künstlerinnen und Künstler in den Blick. Gezeigt wurde, auf welche Art und Weise Sympathievorstellungen gegenüber der Natur im Expressionismus über die Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre fortlebten und wie insbesondere Gegenwartskünstler überlieferte Mikro- und Makrokosmos-Vorstellungen für die Gegenwart produktiv machen, um einen bewussteren Umgang mit der Natur zu finden.
Die breit gefächerte Schau zeigte 80 hochkarätige Werke von Stephan Balkenhol, Joseph Beuys, Yoan Capote, Anne Carnein, Salvador Dalí, Nezaket Ekici, Max Ernst, Paul Gauguin, Birgit Jürgenssen, Max Kaus, Bernd Koberling, Wilhelm List, Christiane Löhr, Richard Long, Matthias Mansen, André Masson, Ana Mendieta, Paula Modersohn-Becker, Mariella Mosler, Otto Mueller, Emil Nolde, Richard Oelze, Giovanni Segantini, Renée Sintenis, herman de vries und Max Weiler.
Das Ausstellungsprojekt wurde gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung und der Ernst von Siemens Kunststiftung. Kuratiert von Dr. Nicole Fritz.


Zum Radiobeitrag (SWR 2)


Lesenswerte Rezensionen


lange nacht im museumsviertel

mit einer Tauschaktion von Karin Sander und einer Performance von Nezaket Ekici

Tauschaktion Sander und Performance Ekici

Anlässlich der "Langen Nacht" am 14. August 2015 lockte Karin Sander mit einem öffentlichen Objektetausch auf den Marienplatz. Alle Ravensburger und Besucher waren aufgefordert mit Gegenständen aus ihrem Privatbesitz zum Marienplatz zu kommen und sie dort ihren Mitbürgern zum Tausch anzubieten. Die Objekte sollten auf diese Weise dauerhaft neuen Besitzern „zugespielt" werden. Mit dieser Idee erweiterte Karin Sander ihr Ausstellungskonzept "Hausgäste" – für das in den vier Museen untereinander Exponate aus ihrer jeweiligen Sammlung getauscht und in die eigene Sammlungspräsentation aufgenommen wurden – in den öffentlichen Raum.
Am Abend hatte im Foyer des Kunstmuseums ein besonderes Highlight Premiere: Nezaket Ekici setzte in ihrer Performance "crossing Wonderland" ein Traumbild in die Realität um. Aus menschlichen Armen und Händen ließ sie ein Blumenbeet wachsen, dass als Kipp-Bild die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmen ließ und die Besucher in die Welt der Kunst entführte.

Wir bedanken uns bei der Firma Reisch GmbH & Co. KG sowie der Kreissparkasse Ravensburg.


lothar fischer

14.2.2015 – 21.6.2015


Lothar Fischer Plakat

Lothar Fischer (1933–2004) zählt zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. Zusammen mit seinen Weggefährten Heimrad Prem, Helmut Sturm und HP Zimmer gründete er 1957 die Künstlergruppe SPUR, deren fantasievolle abstrakt-figurative Werke Peter Selinka sammelte. Als einziger Bildhauer nimmt Lothar Fischer innerhalb der Gruppe SPUR eine Sonderstellung ein. Geprägt vom Kontext der unmittelbaren Nachkriegszeit, in der vor allem in Deutschland das Menschenbild durch den Nationalsozialismus entwertet war, machte sich Fischer auf die Suche nach einer neuen Figuration. Wie andere Künstler seiner Generation knüpfte er an eine archaische Formensprachen an, um sein künstlerisches Universum zu erschaffen. 



selinka classics

14.2.2015 – 21.6.2015


Selinka Classics

Unter dem Format Selinka Classics präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die Sammlung Peter und Gudrun Selinka in wechselnder Zusammenstellung. Die Sammlung ist eine der hochklassigen Privatsammlungen Süddeutschlands und spiegelt auf eindrückliche Art und Weise die Persönlichkeit des Sammlers wider. So hat Peter Selinka bereits sehr früh Zusammenhänge zwischen dem Expressionismus und den Gruppen COBRA und SPUR gesehen und in seiner privaten Sammlung diesen roten Faden einer expressiv-gestischen Kunsttradition verfolgt. Die Präsentation in der zweiten Etage stellt das Spätwerk Lothar Fischers in den Kontext der Gruppen COBRA und SPUR, auf die Peter Selinka seine Sammeltätigkeit in den 1970er Jahren ausgeweitet hat. Die Sammlung Peter und Gudrun Selinka umfasst über fünfzehn Werke Lothar Fischers.



Fremde Blicke
Simone Ruess. Ravensburg

28.3.2015 – 21.6.2015 


Simone Rueß: Marienplatz, 2014/2015, Animation
Simone Rueß: Marienplatz, 2014/2015, Animation

Für die 1982 in Weingarten geborene Künstlerin Simone Rueß ist Zeichnen ein Vorgang des „Greifens und Begreifens". Im Mittelpunkt ihres Interesses steht die zeichnerische Erforschung des städtischen Raumes. Mittels der Zeichnung aber auch in Form von dreidimensionalen Objekten erfasst sie die topografischen und architektonischen Besonderheiten der Stadt sowie die Bewegungsräume ihrer Bewohner. Nach Aufenthalten in Warschau, Berlin und Paris hat sich Simone Rueß im Rahmen des Formates „Fremde Blicke“ nach vielen Jahren erneut ihrer Heimat zugewandt. Die im Austausch und Dialog mit Ravensburgern entstandenen sensiblen Zeichnungen erfassen das pulsierende Leben der Stadt Ravensburg organisch und skulptural. Individuelle und kollektive Erinnerungen vermischen sich mit rationaler Architekturzeichnung. Alte magische Vorstellungen von der Erde als organischer Körper – als Lebewesen – werden wach und lassen uns Vertrautes und Bekanntes mit neuen Augen sehen.
Kuratiert von Dr. Nicole Fritz.


Eva Paulitsch und Uta Weyrich. Das Handyfilmprojekt

18.10.2014 – 22.3.2015


Teilnehmerinnen des Handyfilmprojekts
Teilnehmerinnen des Handyfilmprojekts

Die Künstlerinnen Eva Paulitsch und Uta Weyrich arbeiten seit 2003 als Künstlerduo. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Handyfilme – alltägliche, spontan gedrehte Clips – die sie im öffentlichen Raum sammeln und vor dem Vergessen retten. Das auf ihren empirisch ästhetischen Erkundungen geborgene filmische Rohmaterial wird von den beiden verfremdet und räumlich inszeniert. Auf diese Weise entstehen raumgreifende Installationen, in denen authentische Emotion und Fiktion ununterscheidbar verschwimmen und auf poetische Art und Weise Tiefenschichten des sozialen Lebens aufscheinen. Für das Kunstmuseum Ravensburg entwickeln die beiden Künstlerinnen eine ortsspezifische begehbare multimediale Installation, die unter anderem Handyfilme von Ravensburger Jugendlichen zum Gegenstand hat.


Otto Mueller. Gegenwelten

13.9.2014 – 25.1.2015


Ausstellungsplakat Otto Mueller

Otto Mueller (1874–1930) gilt als einer der wichtigsten Künstler des deutschen Expressionismus. Bewegt von der Sehnsucht nach Freiheit und Harmonie entwarf er Landschaften und Akte – malerische Gegenräume zur eigenen persönlichen und gesellschaftlichen Wirklichkeit. Ergänzt werden diese ab den 1920er Jahren durch Darstellungen aus dem Leben der Roma, deren Lebensräume er in mehreren Balkan-Reisen erforscht.

Anhand von über 60 Werken gab die Schau einen konzentrierten Einblick in das Werk Otto Muellers und stellte seinen Roma-Darstellungen historischen Dokumentar-Fotografien der Sinti und Roma von Ferdinand Schmutzer (1870–1928) Ludwig Angerer und anderen Fotografen aus der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien gegenüber.

Hauptleihgeber der Ausstellung war das Brücke Museum, Berlin und die Österreichische Nationalbibliothek.


Selinka Classics 04

13.9.2014 – 25.1.2015


Ausstellungsplakat Selinka Classics 04

Unter dem Format Selinka Classics präsentiert das Kunstmuseum Ravensburg die Sammlung Peter und Gudrun Selinka in wechselnder Zusammenstellung. Die Sammlung ist eine der hochklassigen Privatsammlungen Süddeutschlands und spiegelt auf eindrückliche Art und Weise die Persönlichkeit des Sammlers wider. So hat Peter Selinka bereits sehr früh Zusammenhänge zwischen dem Expressionismus und den Gruppen COBRA und SPUR gesehen und in seiner privaten Sammlung diesen roten Faden einer expressiv-gestischen Kunsttradition verfolgt. Eine große Nähe empfand Peter Selinka insbesondere zu dem Künstler Otto Mueller, mit dessen Arbeiten er seine Sammlung begründete. Sowohl in Selinka Classics 04 als auch in der Sonderausstellung waren Werke Otto Muellers aus der Sammlung Selinka zu sehen.


Stephan Balkenhol

12.4.2014 – 24.8.2014


Plakat Stephan Balkenhol

Stephan Balkenhol (*1957) gehört zu den bekanntesten Bildhauern in Deutschland. Als Student von Ulrich Rückriem experimentierte er zunächst mit einer minimalistischen Formensprache, bevor er in den 1980er Jahren als einer der wenigen Künstler seiner Generation den roten Faden der figurativen Skulptur konsequent wieder aufnahm.

In den letzten drei Jahrzehnten entstand neben Reliefs und Zeichnungen ein ganzes Volk von Menschen- und Tierfiguren aus unterschiedlichen Holzarten oder auch aus Bronze. Still, in sich ruhend und unbeeinflusst von emotionalen Befindlichkeiten sind die Frauen- und Männerfiguren überzeitlich und gegenwärtig zugleich. Im Hier und Jetzt fordern sie uns als Betrachter heraus und stellen uns nicht zuletzt die Frage, wohin wir unser Denken und Handeln lenken wollen.


Selinka Classics 03

12.4.2014 – 24.8.2014


Selinka Classics 03

Im Mittelpunkt von Selinka Classics 03 standen diesmal das Porträt und die Figur. Die Sammlung ist eine der hochklassigen Privatsammlungen Süddeutschlands und spiegelt auf eindrückliche Art und Weise die Persönlichkeit des Sammlers wider. So hat Peter Selinka bereits sehr früh Zusammenhänge zwischen dem Expressionismus und den Gruppen COBRA und SPUR gesehen und in seiner privaten Sammlung diesen roten Faden einer expressiv-gestischen Kunsttradition verfolgt.

In der Präsentation war auch wieder das Spanische Mädchen von Alexej von Jawlensky zu sehen, das in der Eröffnungsausstellung Appassionata zu den Publikumslieblingen gehörte.

 

Egon Schiele. Der Anfang

16.11.2013 – 23.3.2014


Egon Schiele: Sonnenblume I, 1908, Landessammlungen Niederösterreich
Egon Schiele: Sonnenblume I, 1908, Landessammlungen Niederösterreich

Erstmals war außerhalb Österreichs das Frühwerk von Egon Schiele (1890–1918), einer der berühmtesten österreichischen Künstler, in einer Ausstellung zu sehen. Die Ausstellung Egon Schiele. Der Anfang konzentrierte sich auf die Anfänge des Expressionisten. Diese liegen im niederösterreichischen Tulln, der Geburtsstadt Schieles und Schauplatz seiner Kindheit. Rund 70 Werke – Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen; ergänzt durch Fotos und Dokumente aus Familienbesitz – zeichneten die Entwicklung Schieles von den ersten künstlerischen Arbeiten im Knabenalter bis hin zum expressionistischen Schaffen der reifen Jahre nach. Der wichtigste Werkblock wurde von der einzigen Privatsammlung im Besitz der Nachfahren der Künstlerfamilie – dem Sammler Werner Gradisch – bereitgestellt. Darüber stellten die Stadtgemeinde Tulln, das Niederösterreichische Landesmuseum und zahlreiche weitere Privatsammlungen wichtige Werke zur Verfügung.


Selinka Classics 02

16.11.2013 – 23.3.2014 


Plakat Selinka Classics 02

Selinka Classics 02 war im Kunstmuseum Ravensburg die zweite Ausstellung der Reihe Selinka Classics, die in wechselnden Präsentationen ausgewählte Werke aus der Sammlung Peter und Gudrun Selinka zeigt. Die Präsentation in der zweiten Etage vermittelte einen Einblick in alle Facetten des expressiv-gestischen Bestandes der Sammlung. Diese besteht aus einem Konvolut an Werken aus dem Bereich des Expressionismus sowie der Gruppen COBRA und SPUR.

 

Favorites
Kiyoshi Furukawa und Wolfgang Muench. Bubbles

16.10.2013 – 23.03.2014 


Bubbles

Im Foyer des Kunstmuseums werden in loser Folge Favorites (Lieblingswerke) kooperierender Institutionen vorgestellt. Den Anfang machte das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) mit der interaktiven Installation Bubbles (2000). Dieses Werk gehört in Karlsruhe zu einer der beliebtesten Installationen. Bubbles ermöglicht den Betrachtern auf überraschende Art und Weise, mit virtuellen Seifenblasen zu spielen. Die Interaktion mit den umherschwebenden Seifenblasen zieht sowohl „kleine“ als auch „große“ Benutzer gleichermaßen auf spielerische Art und Weise in ihren Bann.

 

Gert und Uwe Tobias

6.7.2013 – 27.10.2013

Nach der gelungenen Eröffnung des Kunstmuseums Ravensburg zeigten wir in diesem Sommer, neben einer neuen Präsentation der Sammlung Selinka, die erste Sonderausstellung. Den Auftakt machte das international bekannte Künstlerduo Gert und Uwe Tobias. Die Brüder (geb. 1973) gehören zu den bekanntesten deutschen Druckgrafik-Künstlern. Mit ihren großformatigen, farbigen Holzschnitten und unkonventionellen Schreibmaschinenzeichnungen erregten sie in den letzten Jahren international großes Aufsehen. Wie einstmals die Expressionisten haben sie die traditionelle Technik des Holzschnittes für die Gegenwart aktualisiert. Im gemeinsamen künstlerischen Prozess entwickeln Gert und Uwe Tobias ein Formenrepertoire, bei dem Individuelles und Kollektives verschmelzen.


Selinka Classics 01

6.7.2013 – 27.10.2013


Selinka Classics 01

Mit Selinka Classics 01 startete das Kunstmuseum Ravensburg seine Ausstellungsreihe, die in wechselnden Präsentationen ausgewählte Werke aus der Sammlung Peter und Gudrun Selinka zeigt. Mit Blick auf Gert und Uwe Tobias, die mit ihren Arbeiten die zweite Etage bespielten, lag der Schwerpunkt von Selinka Classics 01 in der ersten Etage auf dem Holzschnitt, dem ältesten aller druckgrafischen Medien. 


 

Fremde Blicke
Wynrich Zlomke. 108 Ravensburger

17.7.2013 – 11.10.2013


Wynrich Zlomke

Unter dem Motto „Fremde Blicke“ wird jedes Jahr ein/e Künstler/-in eingeladen, um sich auf die Suche nach der Identität der Stadt zu begeben. Die Ergebnisse der künstlerischen Erkundungen des sozialen und kulturellen Raumes werden im Foyer ausgestellt. 2013 präsentierte das Kunstmuseum erstmals die Auseinandersetzung des in Ravensburg ansässigen Fotografen Wynrich Zlomke mit seiner Heimatstadt. Im Rahmen seines Projektes 108 Ravensburger (2010–2013) fotografierte Wynrich Zlomke Ravensburger in den Wäldern um Ravensburg. Entstanden sind einfühlsame Porträts jenseits von Herkunft und sozialem Status.



Appassionata.
Die Sammlung Selinka im Dialog

9.3. 2013 – 16.6.2013


APPASSIONATA. DIE SAMMLUNG SELINKA IM DIALOG

Mit der Eröffnung des neuen Kunstmuseums übergab die Stiftung Selinka über 200 bedeutende Kunstwerke des 20. Jahrhunderts der Stadt. Als Hommage an die Leihgeberin Gudrun Selinka startete das Museum sein Programm mit einer um herausragende private und öffentliche Leihgaben erweiterten, besonderen Präsentation der Sammlung Selinka. Die Schau trug den Titel Appassionata (Die Leidenschaftliche) nach dem gleichnamigen Gemälde Asger Jorns aus der Sammlung. Der Titel fungiert zugleich als Motto, das sich zum einen auf die Sammelleidenschaft von Peter und Gudrun Selinka bezieht. Zum anderen beschreibt das Emotionale als Leitbegriff auch den Blick, unter dem über 80 Werke für die Schau ausgewählt und präsentiert wurden. Der Ausstellungsparcours war chronologisch angelegt und folgte damit der expressiv-gestischen Entwicklungslinie der Sammlung vom Expressionismus über die Künstlergruppen Cobra und Spur bis in die aktuelle Gegenwartskunst.


Pressekonferenz 

15.1.2013

Vorstellung des Kunstvermittlungsprogramms im Kunstmuseum


Pressekonferenz

27.11.2012

Vorstellung des Jahresprogramms/Ausstellungen 2013 im Kunstmuseum


Gastvortrag Bazon Brock

11.10.2012

"Musealisiert Euch" - Seit wann müssen Menschen einen Lebenslauf haben? Vom Schuhkarton mit Ferienfotos zur Facebook-Biografie.
Auf Einladung von Dr. Nicole Fritz, in Kooperation und in den Räumen der Schule für Gestaltung Ravensburg.


Ravensburger Kunstnacht

30.9.2011 / 28.9.2012

2012: Projektion im Kunstmuseum von 3 Studenten der DHBW Ravensburg, Mediendesign. Titel der audio-visuellen Installation: "Perzeptkunst - Kunst wahrnehmen" und Ausstellung "Mein Traummuseum", organisiert von drei Scouts des Kunstmuseums im Vogthaus.

2011: Information zum Stand der Bauarbeiten an der Baustelle


"We belong together" – Das Theater deines Lebens (ist eine Tanzfläche)

Juni/Juli 2012, Aufführung der Projektergebnisse 16.9.2012

Zweimonatiges Projekt des Künstlers und Stipendiaten Jérôme Chazeix zum Thema "Heimat", gemeinsam mit Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In Kooperation mit dem Theater Ravensburg, dem Theaterpädagogen Alex Niess und gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern – Kompetenz stärken".


"Die neuen Bewohner der Burgstraße"

4.4. - 31.5.2012

Projektion von Künstler-Portraits aus der Selinka-Sammlung in der Burgstraße an die Fassade der Dualen Hochschule. Gestaltung: Zone für Gestaltung Ravensburg und COSMOTO Stuttgart.


Gastvortrag Jean Christoph Ammann

9.2.2012

Auf Einladung von Dr. Nicole Fritz und in Kooperation mit der Buchhandlung Ravensbuch und mit dem Verein "Freunde des Kunstmuseums Ravensburg".


Baustellenführungen

2.9./2.12.2011, 20.4./22.6./3.8.2012

mit Vertretern der Fa. Reisch sowie Dr. Nicole Fritz, Leiterin des Kunstmuseums und Dirk Bastin, Leiter des Amts für Architektur und Gebäudemanagement der Stadt Ravensburg zum Stand der Bauarbeiten auf der Baustelle.

 
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Beitrag zur Ausstellung Otto Mueller
Vase Daphne



Künstler-Edition „DAPHNE“

Die Hamburger Künstlerin Mariella Mosler gestaltete exklusiv zur Ausstellung „Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst“ eine besondere Edition von Vasen aus Porzellan. Auflage 30.
Erhältlich im Museumsshop

 
 
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